Hast du das Gefühl, die Zeit rast an dir vorbei, und deine To-Do-Liste wird einfach nicht kürzer? Dann bist du hier genau richtig! Heute sprechen wir über Methoden des Zeitmanagements und wie du sie in der Ordnungspraxis umsetzen kannst. Ja, du hast richtig gehört: Zeitmanagement und Ordnung gehen Hand in Hand!

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Das Eisenhower-Prinzip: Entscheide, was wichtig ist

Beim Eisenhower-Prinzip teilen wir unsere Aufgaben in vier Kategorien ein: wichtig und dringend, wichtig aber nicht dringend, unwichtig aber dringend und schließlich unwichtig und nicht dringend.

Was oft passiert, ist, dass die Ordnungsaufgaben in die Kategorie „wichtig aber nicht dringend“ fallen.

Tipp: Blockiere Zeitfenster in deinem Kalender für diese Aufgaben. Damit setzt du ein klares Signal: Ja, das ist wichtig für mich!

Falls du gerne Aufgabe auf später verschiebst und das ändern möchtest, könnte dir mein Blogartikel Prokrastination, Aufschieberitis überwinden in 4 Schritten interessieren.

ABC-Analyse: Kleiderschrank Edition

Der Kleiderschrank ist oft eine große Herausforderung, nicht wahr? Mit der ABC-Analyse kannst du diese Herausforderung meistern. Kategorisiere deine Kleidung in:

A: Oft getragen und geliebt

B: Manchmal getragen, aber nicht mein Lieblingsstück

C: Selten bis nie getragen

Sortiere die C-Kategorie aus. Gib den A-Teilen den besten Platz. Die B-Kategorie kommt dahinter. So sparst du Zeit und Nerven bei der täglichen Kleiderwahl.

Die 2-Minuten-Regel: Schnell und effektiv

Wenn eine Aufgabe weniger als 2 Minuten dauert, erledige sie sofort. Zum Beispiel:

  • Eine Tasse in die Spülmaschine stellen
  • Die Jacke an die Garderobe hängen
  • Ein Dokument abheften
  • Vorratsdose mit Nudeln nachfüllen

Wenn du diese kleinen Aufgaben sofort erledigst, summieren sie sich nicht zu einer großen, überwältigenden Aufgabe.

Die Pomodoro-Technik: Mehr als eine Küchenuhr

Die Pomodoro-Technik ist nicht nur für Büroarbeiten geeignet. Im Prinzip geht es darum, 25 Minuten voll fokussiert an einer Aufgabe zu arbeiten und dann 5 Minuten Pause zu machen. Während dieser kleinen Pausen kannst du dich kurz bewegen oder eben kleine Ordnungsaufgaben erledigen.

Stell dir vor, du machst 8 Pomodoros am Tag. Das sind 8 kurze Pausen, in denen du zum Beispiel:

  • Die Post sortierst
  • Das Geschirr wegräumst
  • Ein paar Dinge weglegst

Nach einem Tag mit 8 Pomodoros siehst du schon einen Unterschied in deinem Zuhause.

Die Pomodoro-Technik: Mehr als eine Küchenuhr

Timeboxing: Für die großen Projekte

Für größere Ordnungsprojekte wie das Sortieren von Unterlagen, das Aufräumen des Kellers oder die Planung einer Renovierung bietet sich Timeboxing an. Dabei legst du im Voraus fest, wie viel Zeit du für eine bestimmte Aufgabe verwenden willst. Und wenn die Zeit um ist, machst du Schluss – egal, wie weit du gekommen bist.

So behältst du die Kontrolle über deine Zeit und verhinderst, dass das Projekt dich überwältigt.

Meine persönliche Erfahrung mit Timeboxing: Ein doppelschneidiges Schwert

Jetzt wird es persönlich: Timeboxing ist eine wundervolle Methode, aber auch ich habe meine Kämpfe damit. Besonders, wenn ich im „Flow“ bin, fällt es mir schwer, aufzuhören. Während unseres Großausmistens in den Jahren 2011-2012 (mehr dazu erfährst du unter „Über mich“) wurde das Ausmisten fast zur Sucht. Ich konnte stundenlang dabei bleiben.

Aber Vorsicht! Das angesammelte Gerümpel macht träge. Es ist wirklich wichtig, die Zeit im Auge zu behalten. Timeboxing soll dir helfen, deine Grenzen nicht zu überstrapazieren. Das ist der Schlüssel zu einer gesunden Ordnungspraxis. Auch wenn es verlockend ist, sich in einem Projekt zu verlieren, sei dir bewusst: Ordnung soll dein Leben erleichtern, nicht komplizierter machen.

Also, setze dir Grenzen und halte sie ein. Das ist meine Lektion für dich und gleichzeitig eine Erinnerung für mich selbst.

Mit diesen persönlichen Einsichten hoffe ich, dass du ein besseres Gespür dafür bekommst, wie du Timeboxing für dich nutzen kannst, ohne dich zu überfordern.

Fazit: Ordnung und Zeitmanagement sind ein Dreamteam

Mit den oben beschriebenen Methoden bekommst du nicht nur deine Aufgaben, sondern auch deine Wohn- und Arbeitsräume in den Griff. Das ist nicht nur gut für deine Lebensqualität, sondern bringt dir auch mehr Freiheit, Ruhe und Zufriedenheit.

Denk immer daran: Zeitmanagement ist nicht nur ein Werkzeug zur Effizienzsteigerung. Es ist ein Schlüssel zu einem organisierten und erfüllten Leben.