Wenn Du eine liebevoll gepflegte Sammlung besitzt, die Dich beflügelt und Freude bereitet, trägt sie positiv zu Deiner Lebensfreude und Erfüllung bei.

Falls Deine Sammlung

➡️ zu einer selbstauferlegten, belastenden Verpflichtung geworden ist,

➡️ Dich und Deine räumlichen Möglichkeiten überfordert,

➡️ sich in einem pflegebedürftigen Zustand befindet,

beraubt sie Dich Deiner Kraft, Energie, Geld und wertvoller Lebenszeit.

Du kannst es ändern, indem Du Dir Klarheit verschaffst, WARUM Du etwas sammelst.

Ursprünglich war Sammeln von Vorräten und Brennmaterial eine Überlebensstrategie. Im Laufe der Evolution entwickelten sich nicht nur Geschäfte für alles, sondern durch Internet stehen uns die Informationsportale und Onlineshops rund um die Uhr zur Verfügung.

Ein Paradies für passionierte Sammler, ein Abgrund für grundlose Sammler.

🤔 Warum sammelst Du?

➡️ Hobby – aus Deinem Hobby (Reisen) entstand der Wunsch nach Sammeln (Magnete von bereisten Orten)

➡️ Finanzielle Vorteile – Du betrachtest Deine Sammlung als eine Wertanlage und versprichst Dir eine Wertsteigerung (Kunst, Briefmarken…)

➡️ Eitelkeit oder Suche nach Anerkennung – es gilt besonders für Statusobjekte (Handtaschen, Uhren, Sportautos…)

➡️ Verpflichtung & Sentimentalität – Geerbte Sammlung oft nach dem Tot eines sammelnden Familienmitglieds. Als Erinnerungstücke an den Verstorbenen haben diese eine emotionale Ladung und Du fühlst Dich verpflichtet gegenüber dem geliebten Menschen, sein „Lebenswerk“ fortzuführen. Frage Dich: Möchtest Du wirklich SEINE Leidenschaft fortzuführen oder DEINE Leidenschaften zu leben?

➡️ Zwangsstörung – psychische Erkrankung, umgangssprachlich auch als oft „Messie-Syndrom“ bekannt, bedarf einer ärztlicher Behandlung

Verwechsele Sammeln nicht mit Horten. Dem Horten liegen oft tiefer liegende Ängste zugrunde wie zum Beispiel Angst vor Mangel – aus jüngster Geschichte Corona-Hamsterkäufe (Toilettenpapier, Nudeln, Mehl, Hefe…).

🤔 Frage Dich

➡️ Ist es Dir wert Deine Zeit zu investieren

     ✅ in Aufbau Deiner Sammlung – Suche und Recherchieren nach neuen Exponaten und Sammeln relevanten Informationen?

     ✅ zur Pflege Deiner Sammlung – regelmäßiges reinigen, ordnen, instand halten?

➡️ Hast Du genügend Platz alle Deine Lieblingsstücke zu unterbringen?

➡️ Kannst Du Dir den zusätzlichen Platz leisten oder brauchst Du den

knappen und teuren Wohnraum für wichtigere Bedürfnisse?

➡️ Ist Deine Sammlung für Dich noch von Nutzen oder hast Du Dich bereits dem technischen Fortschrift angepasst (DVD-Sammlung versus Streamingdienste)?

➡️ Ist es Dir bewusst, dass alles wofür Du Geld ausgibst, Deine Lebenszeit ist, die Du zum Verdienen des Geldes aufwenden musst?

Wie kannst Du Deine Sammlung auflösen, nach dem Du sie innerlich losgelassen hast?

➡️ Verkaufen (Anzeigen, Ebay, Branchenverbände, Fachvereine, Auktionen, Sammlermessen, Archive…)

➡️ Verschenken – Es tut weh, gute Dinge wegzuschmeißen. Schmerz ist ein Teil des Loslassenprozesses. Mildere es nicht auf Kosten der anderen, indem Du sie mit Deinen ausgemisteten Sammlungsstücken zumüllst. Frage IMMER VORHER, ob es dem potentiellen Beschenkten Freude bereiten und ein Nutzen bringen würde.

➡️ Stiftung gründen (Kunstsammlungen)

➡️ Entsorgen (Wertstoffhof, Restmüll)

 „Alles was du besitzt, besitzt irgendwann dich?   (alte Binsenweisheit)

Lass Dinge nicht Dein Leben beherrschen, sondern beherrsche Dein Leben selbst!